16 Januar 2009

Hispanistik-Modul bei LOTSE

Posted in Bibliothek, Lateinamerika, Lateinamerikanische Literatur, Recherche, Romanistik, Spanien, Spanische Literatur tagged , , um 11:23 am von romartbib

Kennen Sie schon LOTSE, das Navigations- und Schulungssystem für Studierende und Wissenschaftler/-innen? Mit LOTSE können Sie wissenschaftliche Arbeitstechniken erlernen und erhalten Unterstützung bei allen Arbeitsschritten des Lernens, Forschens und Lehrens. Unter Federführung der ULB Münster wird LOTSE von derzeit 11 beteiligten Hochschulbibliotheken ausgebaut und gepflegt, einige Funktionalitäten sind allerdings auch nur über die beteiligten Hochschulen nutzbar (HU Berlin, Bochum, Dortmund, Göttingen, Graz, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, Münster, Wien).

Neben einem großen fachübergreifenden Teil gibt es mittlerweile 16 verschiedene Fachansichten, seit kurzem – verantwortet von der SUB Hamburg und dem dortigen Sondersammelgebiet – auch für die Hispanistik.

Bibliotheksmodul bei Romanistik.de

Posted in Elektronische Bibliothek, Frankreich, Italien, Portugal, Recherche, Romanistik, Spanien tagged um 10:55 am von romartbib

Romanistik.de, die Internetseiten der deutschsprachigen Romanistik, bieten seit kurzem ein Bibliotheksmodul.  Entwickelt wurde es von Dr. Thomas Stöber, Romanist und Fachreferent an der Augsburger Uni-Bibliothek, in Zusammenarbeit mit den romanistischen Sondersammelgebietsbibliotheken und einigen interessierten KollegInnen.

Es finden sich Überblicksinformationen und Links zu den Bereichen:

Sammelschwerpunkte zur Romanistik an deutschen Bibliotheken und Virtuelle Fachbibliotheken

Relevante Bibliothekskataloge und Bibliographien zur Romanistik

Neuerscheinungen und aktuelle Publikationen

Romanistische Fachzeitschriften

Wichtige Anlaufpunkte für die Romanistik im Netz,  Internetressourcen

15 Januar 2009

Meisterwerke aus dem Prado in Hochauflösung bei Google Earth

Posted in Bilddatenbank, Kunstgeschichte, Malerei, Museum, Spanien tagged um 1:30 pm von romartbib

Eine neue Google-Spielerei, diesmal auch was für Kunsthistoriker und Kunstinteressierte: per Google Earth (Prado, Madrid anfliegen und Museo del Prado anklicken) kann man sich seit neuestem einige Meisterwerke aus dem Prado in faszinierend hoher Auflösung anschauen. Mittels spezieller Technik wurden je Gemälde 8200 Detail-Fotos gemacht, die mehr als tausendfach präziser sind als die Fotos einer normalen Digitalkamera. So können Details wahrgenommen werden, die für das bloße Auge bei direkter Anschauung quasi unsichtbar bleiben.

Folgende Gemälde gehören zu zunächst zu dieser Kollektion:

Las Meninas von Velasquez; Der Garten der Lüste von Hieronymus Bosch; Artemis von Rembrandt; Dürers Selbstporträt von 1498; Die Erschießung der Aufständischen von Goya; Adliger mit Hand auf der Brust von El Greco; Der Kardinal von Raphael; Kreuzabnahme von Rogier van der Weyden; Reiterbildnis Karls V. von Tizian; Jakobs Traum von José de Ribera; Unbefleckte Empfängnis von Tiepolo; Die Verkündigung von Fra Angelico; Die Kreuzigung von Juan von Flandern; Die drei Grazien von Rubens.

24 Oktober 2008

Der Katalog „BNF Archive und Handschriften“

Posted in Bibliothek, Frankreich, Französische Literatur, Paris, Recherche, Romanistik tagged , , , , um 9:18 am von romartbib

Seit August 2007 ist der Katalog BnF archives et manuscrits der Französischen Nationalbibliothek online benutzbar und soll hier genauer vorgestellt werden:

Der Kataloge weist die Bestände der BNF aus der Handschriftenabteilung, der Abteilung „Darstellende Künste“ und der Bibliothèque de l’Arsenal (mit Materialien insbesondere zur französischen Literatur des 16. bis 19. Jh. und zur Geschichte des Buches) nach, beschreibt also eine große Bandbreite unterschiedlicher Inhalte und Objekte. (hier eine Darstellung der einzelnen Abteilungen)

Zu den Darstellenden Künsten sind die Verzeichnisse zu Sammlungen von Protagonisten aus den Bereichen Theater und Kino, d.h. von Dramaturgen, Regisseuren, Schauspielern, Bühnenbildnern u.v.m., sowie die Inventare von privaten Sammlungen zu diesem Themenfeld enthalten, außerdem die Beschreibung von einzelnen Manuskripten (Briefwechsel, dramatische Texte oder Schriftstücke mit dokumentarischem Wert) und der Nachweis der französischen literarischen Manuskripte des 20. Jahrhunderts.

Aus der Handschriftenabteilung sind beispielsweise die Objekte der „nouvelles acquisitions françaises“, die chinesischen Manuskripte des „Fonds Pelliot“ und die arabischen Handschriften des „Index Vajda“ recherchierbar, ebenso hebräische, lateinische und griechische Handschriften.

Noch sind längst nicht alle Bestände der genannten Abteilungen nachgewiesen, die Arbeit geht aber kontinuierlich weiter; so wird derzeit der Katalog der Handschriften aus der Arsenal-Bibliothek eingebracht, und alle Neuerwerbungen finden direkt in den Online-Katalog.

Es gibt zwei Navigations- und Recherchemodi:

  • das Browsen in den „Sammlungen“, bei der ein Baumdiagramm zunächst die Abteilungen, dann die enthaltenen Untergruppen zur Recherche anbietet;
  • die Suche mittels Suchmaske, die eine Recherche über die Gesamtheit der Nachweise nach Personennamen, Signatur, Titel, Thema, Jahr, Ort etc. erlaubt und dazu auch Indizes sowie einen Filter nach Sammlung anbietet.

Aber wohlgemerkt: es handelt sich um einen Katalog, nicht um eine Volltextdatenbank! Für die Arbeit mit den hier evtl. gefundenen Objekten sollte man eine Reise nach Paris einplanen…

3 September 2008

RETIF – Online-Verzeichnis italienischer Gemälde des 13. bis 19. Jahrhunderts

Posted in Bilddatenbank, Frankreich, Italien, Malerei, Recherche tagged , , , , , um 9:02 am von romartbib

Das französische „Institut national d’histoire de l’art“ (INHA) hat den ersten Teil einer umfassenden Datenbank zu den Beständen italienischer Kunst in französischen Museen online gestellt:

RETIF – Répertoire des Tableaux Italiens dans les collections publiques françaises XIIIe – XIXe siècles

Verzeichnet ist italienische Malerei auf allen Materialien, ausgenommen Wandmalereien, die sich in Frankreich im Besitz der öffentlichen Hand befinden. Auch nicht-italienische Künstler, die aber ihre gesamte Laufbahn in Italien verbracht haben, sind erfasst. In den Katalogisaten finden sich sämtliche bisherigen Zuschreibungen der Gemälde, auch wenn keine eindeutige Identifikation möglich ist. Inventarisiert sind auch sämtliche Kopien eines Werkes sowie die zerstörten Werke.

Fast alle Katalogisate sind mit einer Abbildung ausgestattet, wobei die Verfasser des Katalogs nach der Maxime gehandelt haben, dass eine schlechte Abbildung besser ist als gar kein Bild – in der Regel haben die Abbildungen aber gute Qualität.

Es gibt eine einfache Stichwortsuche sowie eine recht ordentlich gemachte erweiterte Suche, in der nach Bildtitel, Künstler, Zuschreibung und – auf verschiedenen Ebenen – nach Ort und Institution recherchiert werden kann.

In diesem ersten Teil sind die Bestände der Regionen Bretagne, Centre und Poitou-Charente sowie eines Museums im Nord-Pas-de-Calais verzeichnet, weitere werden folgen.

Auf seinem inspirierenden Portal „La Tribune de l’Art“ hat der französische Kunsthistoriker Didier Rykner bereits auf einige interessante Fundstücke in diesem Repertoire hingewiesen.

1 September 2008

Themenheft zu Marguerite Yourcenar

Posted in Französische Literatur, Nicht kategorisiert, Romanistik tagged , , um 10:31 am von romartbib

Die dritte Ausgabe der Online-Zeitschrift „RELIEF – Revue électronique de littérature française“, die ich hier im April bereits vorgestellt habe, ist dem Thema „Identität und Alterität bei Marguerite Yourcenar“ gewidmet und nun frei online zugänglich.

21 Juli 2008

Neues PhiN-Heft erschienen

Posted in Französische Literatur, Romanistik, Zeitschrift tagged , , , um 7:20 am von romartbib

Das neue Heft von PhiN – Philologie im Netz (Nr. 45/2008) ist erschienen. Enthalten sind ein Aufsatz von Loreto Catoira zur Syntax spanischer Relativsätze, ein Aufsatz von Judith Kittler zur Entwicklung des französischen Postwesens im 17. Jh. im Spiegel der Briefe der Mme. de Sévigné (vielleicht interessant für das Proseminar zur klassischen Briefkultur im kommenden Wintersemester am Romanischen Seminar der WWU Münster) und ein Aufsatz von Bram Rossano über die Beschreibung Maria Magdalenas in der mittelalterlichen Literatur. Außerdem natürlich einige Rezensionen.

17 Juli 2008

Neue deutsch-französische Online-Zeitschrift: TRIVIUM

Posted in Frankreich, Französische Literatur, Kunstgeschichte, Romanistik tagged , , , , , , um 8:20 am von romartbib

Es gilt, auf eine durchaus vielversprechende neue deutsch-französische Online-Zeitschrift hinzuweisen:

TRIVIUM – Deutsch-französische Zeitschrift für Geistes- und Sozialwissenschaften / Revue franco-allemande de sciences humaines et sociales

Durch die frei zugängliche Online-Publikation von  Übersetzungen aus Fachzeitschriften, die sich je Heft um ein Thema ranken, will die Zeitschrift ein „Medium des Austauschs und der Kooperation zwischen deutsch- und französischsprachigen Forschungsgemeinschaften in den Geistes- und Sozialwissenschaften“ sein.

Thema des ersten Heftes, das von dem an der EHESS unterrichtenden französischen Kunsthistoriker und Philosophen Georges Didi-Huberman und dem Konstanzer Germanisten Bernd Stiegler herausgegeben wird, ist der „Iconic Turn“ und gesellschaftliche Reflexion.

9 Juni 2008

Infos zum 6. Kongress des Frankoromanistenverbandes

Posted in Frankreich, Romanistik, Tagung tagged , um 6:34 am von romartbib

Vom 24. – 26. September 2008 findet in Augsburg der 6. Kongress des Frankoromanistenverbandes unter dem Motto „Normes – Normen“ statt. Auf den Seiten der Augsburger Romanistik finden sich jetzt alle Unterlagen zu Sektionsprogrammen, Anmeldung, Organisation rund um den Kongress.

5 Juni 2008

Leseempfehlungen für den Sommer von der Académie Goncourt

Posted in Aktuell, Buchtipp, Frankreich, Französische Literatur, Romanistik tagged um 8:31 am von romartbib

Für diejenigen, die sich den Sommer mit französischen Lektüren versüßen wollen, seien hier die aktuellen Leseempfehlungen der Académie Goncourt gebloggt:

Carole Achache : La plage de Trouville (Stock)
Jean-Marie Borzeix : Jeudi saint (Stock)
Jacques Chessex : Pardon mère (Grasset)
Quentin Debray : Le moment magique (Le Rocher)
Jérôme Garcin : Son excellence, monsieur mon ami (Gallimard)
Antoni Casas Ros : Le Théorème d’Almodovar (Gallimard)
Annie Ernaux : Les années (Gallimard)
Jennifer Lesieur : Jack London (Tallandier)
Marie-Dominique Lelièvre : Sagan à toute allure (Denoël)
Virginie Linhart : Le jour où mon père s’est tu (Seuil)
Jean-Yves Masson : Ultimes vérités sur la mort d’un nageur (Verdier)
Boualem Sansal : Le village de l’Allemand (Gallimard)
Guy Scarpetta : La Guimard (Gallimard)
Chantal Thomas : Café de la mémoire (Seuil)
Denis Tillinac : Dictionnaire amoureux de la France (Plon)

Dies ist ausdrücklich nicht die Auswahlliste für den Prix Goncourt, die erst am 2. September veröffentlicht wird – trotzdem dürfen Wetten abgeschlossen werden, welche dieser Titel sich dort wiederfinden werden…

Nächste Seite