28 Oktober 2008

Bildportal der Kunstmuseen Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Posted in Bilddatenbank, Kunstgeschichte, Recherche tagged , um 9:56 am von romartbib

Die Bildagentur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat ein Bildportal erstellt, auf dem man registriert recherchieren (kostenlos), Bildmotive auswählen und in Druckqualität – kostenpflichtig – abrufen kann. Die Erlöse aus der Bereitstellung von Bildvorlagen für kommerzielle, aber auch wissenschaftliche Zwecke kommen dem Haushalt der Staatlichen Museen zu Berlin, der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, der Museumslandschaft Hessen Kassel, der Hamburger Kunsthalle, dem Museum der Bildenden Künste Leipzig und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg zugute.

2 Kommentare »

  1. Klaus Graf said,

    Ich krieg das Kotzen, wenn ich lese, dass dieses Kommerzvermarktungsportal auch die Dresdener Kunstammlungen umfasst, die damit ihrer eigenen Unterschrift unter die Berliner Erklärung für Open Access ins Gesicht schlagen. Hier wird in widerlichster Weise gemeinfreie Kunst remonopolisiert.

  2. romartbib said,

    Lieber Herr Graf,

    bei aller Sympathie für Open Access und durchaus Verständnis für Ihre Empörung: es wäre schön, wenn Sie Ihre Worte etwas sachlicher wählen würden. Mais bon…
    Immerhin: für wissenschaftliche Zwecke gelten niedrigere Tarife als für kommerzielle Anwender, und die Einnahmen sollen ja wieder in die Sammlungen gesteckt werden. Kosten entstehen erst, wenn ein Download oder eine Druckfassung benötigt werden; Recherche, Metadaten und auch Bildbearbeitung sind zunächst offen im Zugang. Und mal ehrlich: wenn Daimler oder die Deutsche Bank mit Alten Meistern werben wollten, dürften Sie dafür (und damit für deren Erhaltung und Erschließung) doch auch etwas bezahlen, oder?

    Den in der Berliner Erklärung formulierten Bedingungen für Open Acess entspricht das Verfahren natürlich trotzdem nicht, denn ein freies „kopieren, benutzen, verteilen, übertragen und abbilden“ ist nicht möglich.
    Aber vielleicht bieten die Dresdener Kunstsammlungen ihr Material ja an anderer Stelle zu diesen Konditionen? Sollte ich da was finden, werde ich es hier kundtun…


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